WIE ICH IBS/VERDAUUNGSPROBLEME GEHEILT HABE?

Wie auch so viele Andere, bin auch ich zur Rohkost aufgrund von gesundheitlichen Problemen gekommen. Ich habe nämlich, seit dem ich circa 12/13 Jahre alt bin, eine sehr schwere Form von IBS (irritable bowl Syndrom). Mein Darm ist in der Pubertät zu schnell gewachsen und ist zu lang. Bei Stress oder falschem Essen bekomme ich sehr schnell Bauchschmerzen, in Form von Darmkrämpfen und einen Blähbauch.

Seitdem ich mich rohköstlich ernähre, bin ich sehr oft symptomfrei und es geht mir so gut wie noch nie. Wenn ich jedoch sehr viel Stress habe, sehr viel Gourmetrohkost esse oder sehr unregelmässig esse, dann habe ich auch heute noch ab und zu Beschwerden, was aber gar nichts im Vergleich zu früher ist.

Da ich sehr oft die Frage bekomme, wie ich mein IBS so gut wie geheilt habe und so gut in den Griff bekommen habe, möchte ich heute genau das mit dir teilen.

 

1. Umstellung auf Rohkost. Seitdem ich mich rohköstlich ernähre, ist sehr vieles besser geworden. Bereits nach 3 Tagen Rohkost, konnte ich einen so grossen Unterschied merken, dass ich nie wieder zu meiner vorherigen Ernährungsweise zurückgegangen bin. Ich habe nur noch selten Krämpfe und/oder einen Blähbauch. Ich kann regelmässig auf die Toilette gehen und habe kaum noch Probleme mit Diarreé oder Verstopfung.

2. Stress vermeiden. Früher habe ich mir selbst sehr viel Stress gemacht und wollte immer alles auf einmal schaffen oder erledigen. Mit Hilfe von Meditationen und Stresstherapie, habe ich es geschafft, das Leben lockerer zu nehmen. Mein Coach hat mir mal gesagt: „Lower your Standards“ und damit hatte sie Recht. Wer sagt eigentlich, dass wir bestimmte Dinge machen müssen? Nur wir selbst. Ich habe gelernt, dass ich bei allem und immer im Leben die Wahl habe. Ich muss nichts, ausser zur Toilette gehen und irgendwann sterben. Aber ansonsten habe ich immer die Wahl und die Macht, Dinge zu ändern. Seitdem ich das gelernt habe, geht alles viel leichter im Leben.

3. Regelmässig essen. Was bei mir auch sehr wichtig ist, und eine grosse Rolle spielt, ist das regelmässige Essen. Wenn ich jeden Tag zur gleichen Zeit esse (morgens 8 Uhr, Mittags 12/13 Uhr, abends 17 Uhr), dann geht es meinem Bauch sehr viel besser. Mein Körper weiss dann sozusagen, wann er Essen bekommt und ist viel ruhiger. Wenn ich sehr unregelmässig esse, dann kann das schnell zu Blähungen oder sogar Krämpfen führen.

4. Nicht zu spät essen. Wenn ich die letzte Mahlzeit spätestens 2-3 Stunden vor dem Schlafengehen esse, dann geht’s mir gut. Esse ich jedoch kurz vor dem ins Bett gehen, dann schlafe ich sehr schlecht und habe in der Nacht auch Schmerzen.

5. Langsam essen. Ich habe auch gemerkt, dass es mir sehr hilft, langsam zu essen. Vor allem abends, wenn ich meine grossen Salate esse, muss ich mir Zeit nehmen und langsam essen. Wenn ich zu schnell und gestresst esse, dann wird die Verdauung so viel schlechter und ich bekomme Beschwerden.

6. Nicht zum Essen trinken. Ich habe gelernt, dass trinken beim Essen, die Verdauung sehr viel verschlechtert. Die Magensäfte werden verdünnt und können ihre Arbeit nicht mehr richtig machen. Deswegen trinke ich maximal 1 Stunde vor dem Essen oder 2 Stunden nach dem Essen. Hier gibt es ein interessantes Video zum Thema Magen-Darm Trakt, Verdauung und Trinken.

7. Morgens Wasser trinken. Seitdem ich angefangen habe, morgens 1,5-2 Liter zu trinken, ist meine Verdauung auch noch mal um einiges besser geworden. Ich trinke 2-3 Stunden vor dem Frühstück erstmal 1,5-2 Liter klares, stilles Wasser, um meinem Körper bei der Entgiftung zu helfen. Das bringt auch die Verdauung in Gang und versorgt die Zellen mit neuer Energie. Wir bestehen ja zum grössten Teil aus Wasser.

8. Foodcombining. Was mir auch sehr geholfen hat, ist das Wissen, wie man bestimmte Lebensmittel kombiniert. Ich esse zum Beispiel meine Fette nur abends und auch erst Obst und dann Gemüse. Als ich mich mit diesem Thema mehr auseinander gesetzt habe, ist meine Verdauung auch noch mal besser geworden.

9. Bewegung. Sport und Bewegung hat mir auch sehr geholfen. Vor allem, wenn ich direkt am Morgen etwas Sport mache. Das kann ein Powerwalk, Yoga oder ein paar Übungen, wie Liegestütze oder Squads sein. Dadurch kommt mein ganzes System und vor allem die Verdauung in Gang.

10. Meditation oder Kundaliniyoga. Wenn ich heute doch mal Beschwerden habe, dann hilft es mir sehr, eine geführte Mediation zu machen oder aber zum Kundaliniyoga zu gehen (was ja auch sehr meditativ ist). Das bringt mein ganzes System zur Ruhe und in Balance und wirkt echt Wunder. Ich mache oft diese Mediation von Glenn Harrold (complete relaxation) falls gerade kein Kundalinikurs angeboten wird oder ich weniger Zeit habe. Das gibt es auch als App.

 

Das waren meine 10 Tipps, wie ich meine Verdauungsprobleme / IBS in den Griff bekommen habe. Ich hoffe dass sie dir helfen werden oder dass du etwas für dich daraus ziehen konntest.

Und jetzt möchte ich von dir wissen. Was hast du für Tipps für eine bessere Verdauung und was machst du bei Bauchschmerzen? Hinterlass mir unbedingt einen Kommentar.

 

Bis ganz bald. Lass es rocken.

Maria

Hej Hej, Ich bin Maria und hier auf MoreRawfood zeige ich dir wie auch du mit Rohkost dein Leben rocken kannst. Hier findest du Artikel rund ums Thema gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und ein gesundes Leben. Wenn du mehr über mich erfahren möchtest dann folge mir gern bei Youtube und Instagram.