ROHKOST IM WINTER – WIE ICH ES DIESES JAHR GESCHAFFT HABE 100% ROH ZU SEIN

mindre raw winter POST

Für viele Menschen ist es relativ leicht, oder leichter, im Sommer Rohkost zu essen. Dann gibt es ganz viel reifes und frisches Obst, es gibt viele Rohkost Potlucks und warm ist es auch. Im Winter ist es da schon etwas schwieriger. Es ist kalt draussen, reifes Obst gibt es nur sehr begrenzt, und Rohkosttreffen gibt es auch kaum.

Dieses Jahr habe ich es jedoch ohne Probleme geschafft, auch im Winter nur Rohkost zu essen und heute möchte ich mit dir teilen, was ich dieses Jahr anders gemacht habe.

 

1. Die Einstellung

Während meiner Schwangerschaft letztes Jahr, habe ich meine Einstellung zur Rohkost geändert. Vorher habe ich mir gekochtes Essen immer verboten. Aber während meiner Schwangerschaft 2014/2015 kam der Wandel. Ich habe mir selbst erlaubt, auch mal etwas gekochtes zu essen und es mir nicht ständig untersagt/verboten. Dadurch habe ich mir selbst den Druck genommen und habe fast jeden Tag aufs Neue entschieden, dass ich doch lieber roh essen möchte. Vor allem nach der Entbindung wollte ich ganz von selbst wieder 100% roh essen.  Ich wollte von selbst immer die hochwertigste Nahrung essen, und das nur, weil es ok war, auch mal etwas gekochtes zu essen. Diese Einstellung war für mich der Punkt, der mir am meisten dabei geholfen hat, rohköstlich zu bleiben.

 

2. Bewusst sein

Mir ist bewusst geworden, dass ich oftmals nur gekochte Nahrung essen möchte, wenn es mir schlecht geht, oder ich Stress habe. Ich habe daraufhin angefangen, daran zu arbeiten, mir weniger Stress zu machen und meine Gefühle zu hantieren, ohne sie mit Essen zu kompensieren. Mir ist aufgefallen, dass ich im Winter mehr arbeite, weil es ja sowieso dunkel ist. Also habe ich versucht, mein Stress Niveau zu reduzieren und dadurch ist der Gedanke an gekochte Nahrung verflogen.

Ich habe auch gelernt, dass mein Körper entweder Gefühle bearbeiten kann oder aber gekochte Nahrung verdauen. Ich habe mich also oftmals betäubt mit gekochter Nahrung. Nun lasse ich meine Gefühle zu und versuche mit ihnen umzugehen und eventuell Ängste zu bearbeiten. Und siehe da. Mir geht es besser und der Appetit auf gekochtes ist auch weg.

 

3. Meine Erfahrungen

Während meiner Schwangerschaft habe ich ja ab und zu gekochtes Gemüse gegessen. Dadurch habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass es mir nach gekochter Nahrung lange nicht so gut geht, wie mit der Rohkost. Manch einer würde es als Niederlage bezeichnen, dass ich ab und zu gekocht gegessen habe. Mag sein. Ich habe diese Niederlagen auf jeden Fall für mich genutzt. So sind die Abstände, wo ich gekochtes Gemüse gegessen habe, immer länger geworden und irgendwann wollte ich gar nichts mehr gekochtes haben. Einfach, weil ich selbst gespürt habe, wie es mir geht. Deswegen sind Niederlagen manchmal gar nicht schlecht. Mehr zu dem Thema gibt es hier.

 

4. Mehr Abwechslung

Ich habe angefangen, mehr Rezepte zu kreieren und mehr Abwechslung in meinen Speiseplan zu bringen. Dadurch kann ich jetzt auch alle möglichen Dinge, wie Pizza, Pie, Sushi und Kartoffelsalat essen und verzichte nicht mehr auf diese Sachen.

 

5. Community

Ich habe angefangen, mir öfter Leute und Freunde nach Hause einzuladen und mit ihnen gemeinsam zu essen. Ich mache diesen Winter öfter Rohköstliche Brunchs bei mir zu Hause und habe einmal die Woche rohköstlichen Mädelsabend bei mir. Dadurch bin ich immer wieder motiviert, neue Rezepte zu finden und werde durch meine Freunde auch motiviert roh zu bleiben. Irgendwie steckt das an. All die viele Energie und die tollen Gespräche haben mir sehr geholfen. Bei Instagram poste ich auch immer die Bilder dazu, also schau mal vorbei, wenn du neugierig bist.

 

6. Einsicht

Ich bin auch zu der Einsicht gekommen, dass wir ja auch warmes Essen im Sommer essen, wenn es warm ist. Wir essen ja auch Eis im Winter. Es ist in meinen Augen also nur ein Trugschluss, dass wir im Winter warmes Essen brauchen. Ich habe mir das vorher oft eingeredet. Seit dem ich das für mich jedoch realisiert habe, brauche ich warmes essen nicht mehr. Und wenn doch mal, na dann mixe ich meine Smoothies oder Suppen eben etwas länger und dann habe ich auch etwas warmes:-).

 

7. Das Zeichen

Am Anfang dieses Winters, ich glaube es war Ende Oktober, habe ich mir tatsächlich etwas Kürbis gekocht. An diesem Kürbis hat sich dann meine kleine Tochter den Finger verbrannt. Sie hat so doll geweint und hat sogar eine Brandblase an dem kleinen Fingerchen bekommen, dass ich den ganzen Kürbis sofort weggeschmissen habe und nie wieder etwas gekochtes gegessen. Das war für mich ein Zeichen des Universums. Als wenn meine Tochter mich erinnern wollte, und mich auf den richtigen Weg bringen wollte. Ich will damit nicht sagen, dass du deinem Kind auch die Finger verbrennen sollst, nur für mich war das ein Zeichen des Universums, keine gekochte Nahrung mehr zu essen. Daran kann sich Niemand verbrennen und es ist sowieso besser für mich, roh zu essen.

 

So, nun weisst du, wie ich es geschafft habe, diesen Winter fully raw zu essen. Und jetzt möchte ich von dir hören. Wie ergeht es dir denn im Winter so? Schaffst du es rohköstlich zu bleiben? Hinterlass mir unbedingt einen Kommentar und teile deine Erfahrungen mit mir und meinen Lesern.

 

Bis ganz bald. Lass es rocken.

Maria

Hej Hej, Ich bin Maria und hier auf MoreRawfood zeige ich dir wie auch du mit Rohkost dein Leben rocken kannst. Hier findest du Artikel rund ums Thema Rohkost-Lifestyle - Rohkost und Sport, Rohkost und Anti-Aging, Rohkost und Kinder, Rohkost im Alltag und auf Reisen, Rohkost und Nährstoffe, Rohkostgeräte usw, usw... Wenn du mehr über mich erfahren möchtest dann schau gern auf der About-Seite vorbei.